Take-Aways der Moodle DACH Konferenz

moodle_dach_logo_final_kleinZum ersten Mal fand ein gemeinsames Treffen der Moodle Community aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem Namen MoodleDACH in Konstanz statt.

Durch das neue Format BarCamp (Ad-hoc-Nicht-Konferenz) konnten sich die Teilnehmer das Programm selbst gestalten und aktuelle Probleme und Wünsche thematisieren. Parallel zur Konferenz fand ein Moodle DevCamp statt, bei dem Entwickler neue Funktionen programmierten und anschließend im Rahmen der Konferenz präsentierten.

Die aus dem BarCamp gewonnenen Schwerpunkte und unsere Take-aways davon, haben wir nachfolgend kurz zusammengefasst.

  • E-Assessment
    Initiiert von der ETH Zürich wurde eine „Special Interest Group“ für E-Assessments im deutschsprachigen Raum gegründet. Das Ziel ist, die aktuellen Bedürfnisse rund um summative Online-Prüfungen zu sammeln, um diesen in der internationalen Community mehr Gewicht zu verleihen und Weiterentwicklungen voran zu treiben. Wir erhielten wertvolle Anregungen für die eigene Umsetzung von Online-Klausuren: eigene Instanz aus Sicherheitsgründen, Herausforderungen und Problemlösungen bei der Anwendung der Aktivität Test und im Umgang mit der Fragensammlung, Verwendung des SafeExamBrowsers u.v.m
  • OwnCloud
    Die derzeitige OwnCloud Integration in Moodle hat noch Schwachstellen und es wird gemeinsam an einer Verbesserung gearbeitet. Die Nachfrage OwnCloud mit Moodle zu verwenden ist sehr groß.
  • Moodle Themes und Kursverwaltung
    Das Standardtheme „Clean“, welches wir seit Februar 2016 im Einsatz haben, wird von vielen mit individuellen Anpassungen verwendet. Es erfolgten Präsentationen der unterschiedlichen Theme-Anpassungen. Ein weiteres Thema war der Lebenszyklus eines Kurses von der Erstellung, Vorbereitung, Verwendung, Nachbearbeitung und Archivierung bis zur Löschung. Es ging dabei um den Erfahrungsaustausch bei der organisatorischen und technischen Umsetzung dieses Ablaufes. Es entstand dabei u.a. der Wunsch einer Moodle-Erweiterung, die es erlaubt, einen Kurs mit einem bestimmten Status-Quo einzufrieren, der weiterhin online zur Verfügung steht.
  •  Videoerstellung, -aufzeichnung und -konferenzen
    Es zeigte sich, dass der Bedarf an multimedialer Aufbereitung von Lerninhalten zunehmend steigt. Die Herausforderung liegt darin, die Hemmschwelle der Lehrenden zu senken. Eine mögliche Maßnahme wäre zum Beispiel mit Videos ohne Kameraeinsatz zu starten. Weitere Themen waren HTML5 Videos, Suchfunktionen innerhalb langer Videos, Interaktionsmöglichkeiten in Videos sowie didaktische Einsatzszenarien.Die Bereitstellung der Videos in Moodle erfolgt bei den meisten über den direkten Upload der Videos in Moodle oder via Einbindung bzw. Verlinkung auf externe Speicherplätze (öffentliche Plattformen wie YouTube, Streamingserver, Cloudlösungen). Lernpakete die mit Autorenwerkzeugen erstellt wurden können über SCORM in Moodle eingebunden werden.Die Bandbreite an verwendeten Tools an den Hochschulen und Universitäten ist groß. Wir haben jene, die am präsentesten waren, nachstehend kategorisiert und verlinkt.

Wir danken dem Organisations-Team für die gelungene Unkonferenz und allen Teilnehmern für den tollen Austausch!

Interaktive Lernvideos Camtasia
Komplettlösung um Videos aufzunehmen und zu bearbeiten
Snagit
Schnelle und einfache Bildschirmfotos und -videos
Articulate Storyline
Erstellung von interaktiven Lernvideos
Capira
Einfach und schnell Lernvideos erstellen
Videos aus PowerPoint erstellen iSpring
Interaktive Videos basierend auf PowerPoint erstellen
Articulate Studio
Online Kurse in PowerPoint erstellen
Vorlesungsaufzeichnungen Panopto
Vorlesungsaufzeichnungen und Erstellung von Webcasts
Lecturnity
Präsentations- und Bildschirmaufzeichnung
Webconfernce-Tools Adobe Connect
BigBlueButton
Tonstudio Audacity
zur raschen Tonbearbeitung bei Videos

 

Eindrücke vom 4. Tag der Lehre der FH OÖ, Campus Hagenberg

4.TdL_IntroDer 4. Tag der Lehre stand unter dem Motto „Lehre maßgeschneidert?! Hochschullehre im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Heterogenität“ und wurde in Zusammenarbeit von TOP-Lehre, Lehrenden des Standorts Hagenberg sowie von TiLL organisiert.

Wir haben heuer als Zusammenfassung beschlossen, die Eindrücke unserer Lehrenden am Campus Hagenberg zu veröffentlichen und danken Josef Altmann, Martina Gaisch und Martin Harrer für die Interview-Möglichkeit.

Keynote: „DozentIn maßgeschneidert – Ja, was denn sonst noch?
Was blieb von der Präsentation von Dr. Annette Spiekermann (TU München) in Erinnerung?
„Sie hat einen wichtigen Aspekt gebracht, den man vor lauter MOOC und Online gerne vergisst: Der Lehrende ist als Wissensvermittler immer noch gefragt und mit seiner Begeisterung und Präsenz bei Frontalvorträgen ein wichtiger Baustein im Lernerfolg.“

„Eine erfrischende Präsentation, die sehr komplexe Sachverhalte kontextsensibel und in einprägsamer Weise auf den Punkt gebracht hat.“

„Ein kräftiger Denkanstoß für die eigene Lehre. Ein Dilemma-Aspekt – nicht alles kann von den Lehrenden gelöst werden.“

Preisträger des Teaching Awards FH OÖ 2015
Wie fanden Sie die Lernideen ihrer prämierten Kollegen?
Die Verbreitung der Ideen der Preisträger wird als wertvoller Mehrwert angesehen. Durch die zwei gegensätzlichen Ansätze wurde auf die mögliche Methodenvielfalt und Online-Unterstützung für zeitgemäße Lehre hingewiesen.

Waren Sie bei den ExpertInnen-Tischen mit dabei?
Die Lehrenden berichteten eine Vertiefung der Keynote sowie einen näheren Einblick in das Inverted-Classroom-Konzept erhalten zu haben.

Haben Sie an Tracks/Workshops teilgenommen? Wie waren Ihre Eindrücke?
Der Workshop zu den Lernvideos wurde mehr eine Toolsammlung wahrgenommen, war jedoch auch ein guter Input. Als eigenes Vorbild für programmierlastige Videos wurde Laracast genannt.

Über den Workshop zur Fishbowl-Methode konnten Ideen für den eigenen Einsatz dieser Methode generiert werden. Zum Beispiel für Code-Reviews, die so leichter mit mehr Studenten durchführbar sein könnten, als Alternative zum Brainstorming. Offene Methoden dieser Art seien leider oft schwer einsetzbar, da die inhaltliche Tiefe und Breite mancher Fächer voraussetzt, die Studierenden ein Stück weit an der Hand zu nehmen.

Die Fakultät Steyr beeindruckte mit der Präsentation zum Einsatz multimedialer Begleitmaterialien im Bereich BWL. Als wichtige Aussage wurde mitgenommen, dass trotz umfangreicher Unterstützung die Präsenzlehre dennoch hohe Priorität hat.

Die Tracks wurden grotßeils als sehr qualitativ wahrgenommen und vor allem gaben die Lehrenden auch an, Zeit zum Austausch mit Kollegen innerhalb und außerhalb der FH OÖ gefunden zu haben.

Einen Fotorückblick sowie Zugriff auf die Vortragsunterlagen des 4. Tag der Lehre sind zu finden unter: www.fh-ooe.at/tdl

Wir haben den Tag der Lehre sehr gerne mit organisiert und freuen uns bereits auf den 5. Tag der Lehre der FH OÖ! Feedback, Wünsche und Anregungen dafür können gerne auch bei uns platziert werden.

 

Einladung zum 4. Tag der Lehre der FH OÖ

Am Dienstag, den 3. Mai 2016 findet der diesjährige 4. Tag der Lehre (TdL) am Campus Hagenberg statt.

Die zunehmende Forderung nach individualisierten Studienabschlüssen stellt an vielen Hochschulen ein aktuelles Thema dar. Diskussionen darüber und wie bei steigender Individualisierung und Heterogenität, die Qualität der Lehre erhalten bleiben kann, brachte uns darauf, dieses am Tag der Lehre zu thematisieren. Der 4. Tag der Lehre steht daher unter folgendem Motto:

„Lehre maßgeschneidert?! Hochschullehre im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Heterogenität.“

Die Vorbereitungen sind schon fest im Gange und wir können schon spannende Ankündigungen machen:

  • Keynote-Titel:  „DozentIn maßgeschneidert – ja, was denn sonst noch? Lehren und (über-)Leben im Spannungsfeld moderner Hochschulen.“
    Dr. Annette Spiekermann von ProLehre der Technischen Universität München wird das Spannungsfeld moderner Hochschulen beleuchten und Lösungsansätze für klassisch herausfordernde Szenariien im Lehralltag präsentieren.
  • Konzepte der FH OÖ Teaching Award Preisträger
    Die beiden Preisträger des FH OÖ Teaching Awards, FH-Prof. Dr. Christoph Eisl und Dr. Manuel Selig werden Ihre Lehrkonzepte präsentieren.
  • Prok. Regina Aichinger wird aktuelle Einblicke in die Hochschulforschung und -entwicklung geben und der Nachmittag wird mit einem neuen Setting in Form von kurzen ExpertInnengesprächen starten.

Die Organisation für den 4. Tag der Lehre leitet Fr. Dr. Gisela Schutti-Pfeil von TOP-Lehre, Zentrum für Hochschuldidaktik der FH OÖ, und wir von TiLL arbeiten bei allen standortbezogenen Themen mit.  Weiterführende Informationen, sowie den Call of Abstracts, finden Sie auf unserer Webseite unter www.fh-ooe.at/tdl.

Für Fragen zur Veranstaltung können Sie sich gerne an die TdL-Mailadresse tdl@fh-ooe.at oder auch an uns wenden.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag!

 

Web Summit 2015 – Einblicke

Bereits zum 5. fand heuer die Web Summit in Dublin statt. Der Fokus der Web Summit ist zwar nicht E-Learning aber ein paar interessante Informationen gibt es dazu dennoch zu berichten.

IMG_4475

Im Vordergrund der Web Summit steht das Vernetzen und Kennenlernen neuer Start-Ups der Tech-Branche. Auf der Suche nach Investoren, präsentieren sich jeden Tag hunderte (oder tausende?) neue Start-ups an den Ständen und haben die Möglichkeit vor Kleingruppen zu pitchen.

Parallel dazu gibt es in der Vielzahl von eigenen Stages zu Themen wie Code, Content, Design, Data, Enterprise, HealthTech, … uvm. Die Organisatoren haben in Sachen Speaker auf diesen Bühnen einiges geboten! Da läuft man schnell mal 15.000 Schritte auf dem riesigen Web Summit Areal um diese zu sehen: Talks gab es von dem Skater-Star Tony Hawk, Pebble-Gründer Eric, Migicovsky, WordPress-Gründer Matt Mullenweg, Eugen Kasperky, Evernote-Gründer Phil Libin, Kevin Rose von Google Ventures und Amith Singh President Google for Work und vielen mehr… Es ist spannend die IT-Größen live zu hören, allerdings sind die 15 Minuten Redezeit dann doch sehr kurz um tiefere Einblicke in die Themenfelder zu bekommen.

E-Learning Interessierte fanden sich meist in der Society Summit ein oder fanden sich im E-Learning Start-Up Bereich – Takeways davon:

Disziplin und Unterbrechung – die Klassenzimmer Revolution
Eine spannende Diskussionsrunde fand mit den Teilnehmern Mary Moloney (CoderDojo), Julien Barbier (The Holberton School), Robert Cairnduff (3d4Medical) und Alan Dargan (Digital Skills Academy) statt. Sie diskutierten darüber, wie man Kinder am besten für die Jobs der Zukunft vorbereitet. Einig waren sie sich darüber, den Fokus verstärkt auf Fähigkeiten anstatt Wissen setzen und die nächste Generation mit „problem solving skills“ ausrüsten müsse. Technologie soll dafür als Werkzeug genutzt werden, so wie es auch der Bleistift eines ist.

The CyberPsychology of Cyber Crime
Mary Aiken (CyperPsychologyst and Direktor of RCSI CyperPsychology Research Centre) ist das Modell für die Serie „CSI Cyber“. Die Serie alleine schon zeigt, wie aktuell das Thema Cyberkriminalität ist. Sie spricht in ihrem Track davon, Kinder vor negativen Aspekten wie Cyberbulling und traumatisierenden Webinhalten zu bewahren. Dafür können nicht die Eltern die Verantwortung übernehmen, sondern es muss eine kollektive Verantwortung dafür getragen werden, Minderjährige im Internet zu schützen!

E-Learning Start-Ups
Der E-Learning Bereich ist überschaubar, aber dennoch gibt es einige innovative Ideen dazu.

  • EdTech Foundry, Oslo & London
    Zusammenarbeit von Edtech Foundry und der BI Norwegian Business School um kollaborative und einen persönlichen Lernpfad zu erstellen um die Anteilnahme der Studierenden zu erhöhen.
  • Robo Wunderkind, Wien
    Spielerisch programmieren lernen mit Robo Roboter
  • LucidLMS, Ukraine
    Wordpress Learning Management System zum Erstellen und Anbieten eigener Kurse.
  • Brainly, Polen
    Spannende Startups außerhalb des E-Learnings

Die Web Summit ist auf jeden Fall eine Inspiration und bei dem breiten Angeboten ist sicherlich für jeden etwas dabei.

IMG_4557 IMG_4564 IMG_4570

 

4. Tag der Lehre 2015 an der FH St. Pölten

Am 15.10.2015 nahmen wir an einem kurzweiligen 4. Tag der Lehre an der FH St. Pölten teil, der ganz nach dem Motto „Game Based Learning“ spielerisch und dialogorientiert gestaltet wurde. Das Veranstaltungsformat wurde aufgelockert durch einen „Playground“ (à la World-Café), einem Gallery Walk, Workshops, einer hybriden Schnitzeljagd und durch geführte Vorstellungs- und Diskussionsrunden.

Mit Trends der Lehre 2017 hat Prof. Johann Haag eröffnet und diese mit den Schlagwörtern, Kollaboration, dem Einsatz neuer Technologien und partizipatives Lehren und Lernen benannt, wofür der Tag der Lehre als Ideengeber dienen soll. Besonders etabliert hat sich dazu an der FH St. Pölten bereits das inverted / flipped Classroom Szenario unter der Begleitung von Christan Freisleben-Teutscher. Dieser brachte uns nach der Eröffnung, mit seinen SKILL-Kollegen, an einem aufmunternden „runden Tisch“ den Tagesablauf näher und hielten ein „Pecha Kucha“-Intro zur hybriden Schnitzeljagd.

Keynote „Game Based Learning – Quo Vadis?“
In der darauf folgenden Keynote gab Prof. Michael Wagner von der Drexel University, Philadelphia, Einblick in seine 15 Jahre Erfahrung mit Game Based Learning. Er ist unter anderem Mitbegründer des, mit dem Multimedia Staatspreis ausgezeichneten, österreichischen Physikspiels LUDWIG. Herr Prof. Wagner erzählte von den Anfängen von Game Based Learning, das zu Beginn noch als Privatvergnügen abgetan wurde und heute von Veranstaltungen wie der Bildungsmesse Didakta nicht mehr wegzudenken ist. Er gab einen kritischen Einblick in die Medienspielpädagogik. Seiner Meinung nach, können viele Spiele als Lehrmittel eingesetzt werden, wobei für den Erfolg ausschlaggebend immer die pädagogische Begleitung des Spiels ist. Im Spiel gelerntes wird nicht automatisch in die Realität übersetzt und diesen Transfer müssen die Lehrenden herstellen. Spielen ist ein sozialer Prozess und es geht dabei vorwiegend um die Kompetenzvermittlung, nicht nur um die Vermittlung von Lerninhalten. Eine Anmerkung für die Entwicklung von Spielen: spielbasiertes Lernen ist hochgradig individuell und Lernspiele bieten daher leider keine skalierbare Geschäftsidee.

Prof. Wagner erwartet sich Innovationen im Game Based Learning Bereich durch technologische Trends wie Virtual und Augmented Reality und zeigte anhand Projekten der Drexel University, welche Möglichkeiten Light Field VR (Magic Leap) und personalisiertes Storytelling über Avatare bieten können.

Abschließend gab es noch eine Frage zur empirischen Forschung im Bereich Game Based Learning, welche Prof. Wagner als „schwierig“ beantwortete, da sobald etwas unter Laborbedingungen durchgeführt wird, die wichtigste Komponente fehlt: das soziale Umfeld. Dennoch, Studien zu Game Based Learning hat das SKILL-Team gesammelt und auf deren SKILL-Blog zur Verfügung gestellt.

UML vermittelt durch „Siedler von Catan“
Am Vormittag nahmen wir im Playground an einer Einführung in das spielerische Lernen von UML (Unified Modeling Language) anhand des Spiels „Siedler von Catan“ teil und hatten viel Spaß dabei. Allerdings dauerte der Track länger als geplant und somit war unser Vormittagsprogramm damit beendet. Für alle Interessierten, gibt es dazu ein Video von Herrn Ulrich Hauser-Ehninger.

Playground, Gallery Walk, Entwickungswerkstatt
Das Nachmittagsprogramm wurde mit einer interaktiven Plenumsaktion mit dem ZMS-Kartenspiel eingeleitet, bei dem wir anhand von Spielkarten Gruppen bildeten und uns austauschten. Eine schöne Art um rasch mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Weiter ging es wie am Vormittag mit fünf parallelen Trends, in denen wir unter anderem ein BeerGame, ein PowToon Lehrvideo zu Ernährung sowie eine App für didaktische Szenarien kennen gelernt haben. Alles in allem, haben wir uns vom Spielen motivieren lassen festgestellt, wie auflockernd es ist, Spiel in die Lehre und ins Leben einzubringen.

Die abschließende Harvesting- und Chill-Out-Phase ließ genügend Raum zum Austauschen und Netzwerken. Die gesamte Veranstaltung hatte einen entspannten und offenen Charakter. Dazu ein herzliches Dankeschön an das SKILL-Team für den gelungenen 4. Tag der Lehre der FH St. Pölten.

 

TdL_StPoelten_GBL TdL_StPoelten_Siedler FH St. Pölten Harvesting

 

FH Joanneum - Titelfolie

14. E-Learning Tag 2015 am FH Joanneum

Am 16. September 2015 lud die FH JOANNEUM zum 14. E-Learning Tag 2015 ein und TiLL ist dieser Einladung nach Graz gerne gefolgt.

Rektor Karl-Peter Pfeiffer hielt die Eröffnungsrede zum diesjährigen Motto „Lernen abseits festgelegter Formen“. Er appellierte zum Umdenken der Lehrenden in Hinblick auf deren neue Rollen als Moderatoren und Mentoren, verwies auf die Möglichkeiten interaktiver Lehrinhalte und erklärte letztlich die Vorlesung als „tod“. Zum aktuellen Anlass spielte er auch mit den Gedanken MOOCs für Flüchlinge zum Thema zu machen.

Praktische Beispiele lieferte im Anschluss der internationale Keynote-Speaker Richard Joiner (University of Bath, UK) mit dem Teaser „Learning in the wild and learning from the wild“. Mit zwei E-Learning Projekten zeigte er bereits 2005 auf, wie mit dem Einsatz mobiler Devices jungen Erwachsenen spielerisch die Geschichte einer römischen Ruine und das Leben eines Löwen in der Savannah vermittelt werden konnte. Ein Beispiel für ein Lernen abseits gewohnter Lernformen durch Game-based-Learning Szenarien.

Weiterlesen

Herzlich Willkommen zur Moodlemoot Austria 2015 am Campus Hagenberg!

Fotobericht Moodlemoot Austria 2015 am Campus Hagenberg

Am Donnerstag, 7. Mai und Freitag, 8. Mai 2015 fand an der FH OÖ, Campus Hagenberg die Moodlemoot Austria 2015 statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation von eDaktik und dem TiLL-Team organisiert. Der erste Tag stand ganz im Zeichen von Präsentationen und Vorträgen, welche vorab eingereicht wurden. Die Eröffnungs-Keynote hielt Thomas Korner von der ETH Zürich über die Entwicklung von Moodle und ob diese schon im Jetzt angekommen ist. Der zweite Tag wurde als BarCamp gestaltet – morgens wurde das Programm entworfen und festgelegt. Der nachfolgenden Fotobericht lässt die beiden Tage Revue passieren. Viel Freude! Weiterlesen

Nachlese zum 3. Tag der Lehre der FH OÖ – Informelles und formelles Lernen in der Hochschule“

Bei strahlendem Sonnenschein tauschten sich am 27. Mai 2015 knapp 100 Teilnehmer des 3. Tag der Lehre am Campus Hagenberg der FH OÖ über „Informelles und formelles Lernen in der Hochschule“ aus.

Heuer begrüßte erstmals der Dekan FH-Prof. Dr. Berthold Kerschbaumer die Teilnehmer zum 3. Tag der Lehre. In gewohnt erstklassiger Manier informierte Prokuristin Regina Aichinger Msc über die Trends und Entwicklungen in der europäischen Hochschul-Welt. Heuer kamen top-aktuelle Informationen des Treffens der BildungsministerInnen in Yerevan im Mai 2015, sowie zukünftige Strategien im Rahmen des Bolgona-Zeitalters. In naher Zukunft werden uns demnach Themen wie Lebensbegleitendes Lernen, alle denkbaren Unterstützungsangebote und Mobilitätsstrukturen, die Veränderungen der Hochschul-Strukturen und der weiteren Ausbau des Wettbewerbs am Bildungsmarkt, beschäftigen.

Für die Keynote freuten wir uns besonders, dass wir Prof. Dr. Georg Hans Neuweg – Leiter der Abteilung für Wirtschafts- und Berufspädagogik an der JKU Linz – gewinnen konnten. Informelles Lernen an der Hochschule? Ein Irrtum und seine möglichen Folgen – war der Titel seines brillianten und fundierten Vortrags. Er nahm sich dem Thema informelles und formelles Lernen in anekdotischer Form an, zeigte die vielfältigen Erscheinungsformen informellen Lernens und die Schwierigkeit, dieses praktische Wissen zu explizieren. Wer kann schon erklären, wie Fahrradfahren geht? Vielleicht sollten Universitäten und Schulen hier auch nicht mit der Praxis konkurrieren wollen, sondern so wie er es  formuliert,  „[..] selbstbewusst eines anderen Auftrages annehmen: der Intellektualisierung des Menschen durch Verbegrifflichung und Distanz, des Aufbaus von Sachkompetenz und Reflexionsfähigkeit im Dienste nicht bloß praktischer Tüchtigkeit, sondern vor allem auch moralisch-mündiger Handlungsfähigkeit.

Am Nachmittag wurden jeweils drei parallele Sessions angeboten. Neu war heuer, dass die Präsentationen und Workshops am Ende in einer Podiumsdiskussion im Plenum zusammengefasst und diskutiert wurden. Damit konnte von allen Vorträgen ein Häppchen mitgenommen werden. Aufgrund des wirklich tollen Feedbacks fand heuer bereits zum zweiten Mal der Design Thinking for Educators mit Daniela Freudenthaler statt. Design Thinking zeichnet sich dadurch aus, dass sehr rasch Ergebnisse erzielt werden, welche am Ende der Sessions präsentiert wurden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen weiteren Vortragenden, die spannende Präsentationen und erstklassige Workshops zum Thema formelles und informelles Lernen gehalten haben!

Wir hoffen, Sie hatten eine interessante Zeit in Hagenberg und wir dürfen Sie auch am 4. Tag der Lehre am 3. Mai 2016 wieder in Hagenberg begrüßen.

Weitere Informationen: 

Weiterlesen

3. Tag der Lehre der FH OÖ

3. Tag der Lehre der FH OÖ

Der 3. Tag der Lehre der FH OÖ findet am Mittwoch, 27. Mai 2015 am Campus Hagenberg statt. Die gesamte Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema „Informelles und formelles Lernen in der Hochschule“ und richtet sich an Lehrende und MitarbeiterInnen im Hochschulsektor, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, Studierende und Interessierte. Weiterlesen